Nur ein Wort

Bis 2002 gab es mitten auf dem Campus der renommiertesten Universität Japans einen autonomen, gegenkulturellen und linksradikalen Ort. Das Koma-StudentInnenwohnheim. An seine Existenz erinnert heute nur noch ein kleiner Gedenkstein.

Gedenkstein an das Koma-Wohnheim. Komaba-Campus, Tokyo, 2020.
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Besetzung des Airin-Centers in Osaka

Ende März besetzten AktivistInnen, Obdachlose und TagelöhnerInnen das vor dem Abriss stehende „Airin Center“ in Osakas Elendsviertel Kamagasaki (釜ヶ崎). Das Gebäude ist seit den 70ern für hunderttausende Menschen Obdach, Zufluchtsstätte und Ort der sozialen und politischen Selbstorganisierung. Damit gibt es in Japan neben dem Yoshida-Ryō derzeit zwei aktive Hausbesetzungen.

Logo der Besetzung. Zu sehen ist ein Dampfkessel (Kama), welcher dem Stadtteil seinen Namen gibt.
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